Bewegende Seminare und Trainings
©AUS ZEIT LEBEN Bild

Sprüche zum Nachdenken:

LASS DICH NICHT GEHEN! GEH SELBST!

In diesem Spruch ist einer meiner wichtigsten Werte – nämlich die Eigenverantwortung – sehr charmant verpackt und doch ziemlich direkt auf den Punkt gebracht.
„Selbst zu gehen“ bedeutet für mich, aktiv zu handeln, bewusst zu entscheiden und die Dinge mit Eigeninitiative anzupacken.
Ich sage sehr oft (zu mir selbst und zu anderen), dass Eigenverantwortung bzw. die Tatsache „selbst zu gehen“ für jeden Menschen eine sehr unterschiedliche Bedeutung hat. Für viele ist Eigenverantwortung eine Bedrohung.
Hände hoch, entrüsteter Blick und Aussagen wie: „Was? Dafür bin ICH verantwortlich?“ sind keine Seltenheit. Der Mensch ist oft überfordert mit der Tatsache, dass er sein Leben selbst bestimmen darf (meiner Meinung nach in ALLEN Belangen). Dazu gehört es auch, bewusst Entscheidungen für oder gegen etwas zu treffen – UND die (Eigen-)Verantwortung dafür zu tragen.
Was ja eigentlich ein Geschenk ist, denke ich.
Wenn wir ausschließlich fremdbestimmt handeln und denken, sowie all unsere Entscheidungen von anderen Menschen, Einflüssen und Dingen abhängig machen, lebt sich das Leben nicht frei. Wir fühlen uns gefangen, eingeengt und abhängig. Was oft dazu führt, dass wir innerlich „aufgeben“ und uns gehen lassen. Diese Art von Resignation tut unserer Seele nicht gut.
Erfreuen wir uns doch daran, dass wir unser Leben selbst bestimmen dürfen und unsere Entscheidungen ganz nach unseren innersten Wünschen treffen dürfen – sprich: , wir dürfen unsere Wege frei(willig) gehen!

HABEN WIR ALLES, WAS WIR BRAUCHEN? BRAUCHEN WIR ALLES, WAS WIR HABEN?

Gerade vor Weihnachten hört man die Menschen oft sagen: Ich „brauche“ noch so viele Weihnachtsgeschenke. Und wer einen mutigen Blick ins Innere eines Einkaufszentrums wirft, stellt schnell fest, dass offensichtlich jeder ganz viele Dinge unbedingt noch braucht – sei es für Geschenke für andere oder aber auch für sich selbst (es spricht doch nichts gegen eine neue Winterjacke – für den Fall, dass es wieder so viel schneit wie im Vorjahr, kann man diese ja wunderbar „brauchen“).
Rund um den 20.12. taucht dann die Frage auf: Hast du schon alles beisammen, was du bis Weihnachten brauchst? Oft gefolgt von einem panischen Kopfschütteln und die Hektik ist perfekt.
Nehmen wir uns vielleicht mal ruhige zehn Minuten und stellen uns die beiden (ach so simplen) Fragen: Haben wir alles, was wir brauchen? Brauchen wir alles, was wir haben?
Die erste Frage ist hier eher nicht auf Weihnachten bezogen, sondern auf unser Leben. Ich möchte von mir behaupten, alles, was ich brauche eigentlich im Überfluss zu haben (zumindest alles, was man gegen Geld kaufen kann). Diesbezüglich fehlt es mir an rein gar nichts.
Demnach gehe ich gleich zur zweiten Frage: Brauchen wir alles, was wir haben? Dazu fällt mir spontan ein, dass ich froh bin, in meiner überschaubaren Wohnung nicht noch mehr Platz zu haben, denn ich brauche bei Weitem nicht alles, was ich (wiederum materiell) habe. Ein regelmäßiges Aussortieren sorgt für ein wohliges Gefühl bei mir.
Dankbarkeit macht sich in mir breit – ich bin dankbar, dass ich alles habe, was ich brauche.
Und die aussortierten Dinge bringe ich in gute Hände – es gibt immer jemanden, der sich darüber freut und darüber dankbar ist.

NICHT DIE GLÜCKLICHEN SIND DANKBAR, ES SIND DIE DANKBAREN, DIE GLÜCKLICH SIND.

Anfangs klingt dieser Zweizeiler in vieler Ohren sehr verwirrend: Wie jetzt – ich bin glücklich, aber nicht dafür dankbar?! Und warum sind „nur“ jene, die dankbar sind, auf einmal glücklich?
Ich habe über diesen Spruch lange nachgedacht – und habe vorab meine eigene Situation dazu hinterfragt. Wie geht es mir? Was brauche ich, um glücklich zu sein? Bin ich dankbar fürs Glück, wenn ich es erfahre oder empfinde? Was brauche ich, um dankbar zu sein?
Bei dieser Frage habe ich kurz gestutzt. Um „dankbar“ zu sein, „brauchen“ wir etwas? In unseren Breitengraden wohl kaum … die meisten von uns haben alles (und mehr als das), was sie brauchen – also eigentlich Tag für Tag Grund genug, um wirklich und von Herzen dankbar zu sein. Für so vieles, was wir oft als selbstverständlich betrachten. Doch häufig ertappen wir uns beim „Undankbar sein“, weil wir mehr wollen, noch mehr.
Ich bin der Überzeugung, wenn wir allem gegenüber, was uns schönes umgibt (und ich bin mir sicher, jeder von uns findet davon einiges), dankbar sind, haben wir die Möglichkeit, wahres Glück in uns zu spüren. Wenn wir wertschätzend mit all den – ach so – selbstverständlichen Dingen und Umständen umgehen, werden wir ohne großes Zutun glücklich sein.
Und dies ganz ohne einen Lottogewinn oder ähnlichen „erstrebenswerten“ Zielen.

Dieses pure, automatische und wahrhafte Glück wünsche ich von Herzen jedem dankbaren Menschen.

HOFFNUNG IST NICHT DIE GEWISSHEIT, DASS ETWAS GUT AUSGEHT. HOFFNUNG IST DIE ÜBERZEUGUNG, DASS ETWAS SINN HAT, EGAL WIE ES AUSGEHT.

Diesen Spruch habe ich vor vielen Jahren von einer Frau gehört, deren geliebter Mann aufgrund seiner jahrelangen schweren Depressionen Suizid begangen hat. Und ich war beeindruckt.
Beeindruckt von der Art und Weise, wie man schrecklichen Dingen mit einer derart positiven Sichtweise gegenüber stehen kann. „Einfach“ zu sagen, dass es nicht so wichtig ist, dass etwas „gut“ ausgeht, sondern dass es Sinn hat – genau so, wie es eben passiert ist (und nicht mehr rückgängig zu machen ist).
Diese Einstellung ist eine sehr Mutige und Zuversichtliche – und genau diese beiden Werte sind für unser Leben sehr wichtig, denke ich.
Zuversicht in allen Situationen, auch wenn sie noch so aussichtslos erscheinen und auch wenn wir uns noch so hilflos fühlen. Zuversicht erlaubt uns innere Wärme und zeigt uns Selbstliebe und Vertrauen ins Leben.
Mit einer Portion Mut im Gepäck (vielleicht, um trotz schwieriger Umstände und Gegebenheiten positiv nach vorne zu blicken und den ersten Schritt zu gehen) helfen wir uns selbst zu einer positiven Lebenseinstellung.

All dies macht Sinn, denke ich (egal, wie es ausgeht).

MANCHMAL IST VON ETWAS ABSTAND NEHMEN AUCH EIN SCHRITT NACH VORNE!

Dieser „wort-gewandte“ Spruch ist gerade für die Fastenzeit sehr passend, wie wir finden.
Der Verzicht auf Dinge, Erlebnisse und Erfahrungen, die uns nicht gut tun, kann uns positiv stimmen und so Schritt für Schritt nach vorne bringen auf der Reise unseres Lebens.
Wir können lernen, manches wegzulassen und/oder loszulassen – um zu merken, dass es uns danach besser geht und wir mehr Energie und Zeit für uns selbst haben.
Diese wertvolle Erfahrung lohnt sich, um zu wachsen und um gestärkt mehr Aufmerksamkeit auf unsere Prioritäten zu richten.

MANCHES DARF NICHT ENTSCHIEDEN WERDEN, DAMIT ES SICH ENTSCHEIDEN KANN!

Tag für Tag treffen wir in unserem Leben Entscheidungen – manchmal mehr, manchmal weniger. Es beginnt bei den „kleinen Entscheidungen“ – was esse ich heute, was ziehe ich heute an, wie teile ich mir meinen Arbeitstag ein, was unternehme ich in meiner Freizeit? Allerdings gibt es auch noch die etwas „größeren Entscheidungen“ – wohin fahre ich auf Urlaub, welches Auto kaufe ich mir, welches Haus baue ich mir, möchte ich meinen Job wechseln, will ich meinen Partner heiraten, möchte ich Kinder bekommen?
Da nicht jeder zur Sorte „entscheidungsfreudig“ gehört, wird es bei den größeren Entscheidungen schon mal zur Qual – die Gedanken drehen sich um das eine oder andere Thema im Kreis, man versucht, das „Problem“ beiseite zu schieben, zu ignorieren.
Ich persönlich bin zwar ein Freund vom „Entscheidungen treffen“ – ertappe mich aber dennoch immer wieder beim Zögern, Überlegen, Abwägen.
Und manchmal passiert es auf einmal, dass einem die Entscheidung abgenommen wird – es geschehen Dinge, sodass wir selbst nicht mehr entscheiden müssen bzw. dürfen. Dies kann zu Erleichterung führen – allerdings kann ein zu langes Warten hervorrufen, dass wir uns wünschen, wir hätten selbst ganz mutig eine Entscheidung getroffen.

 

WAR DER TAG NICHT DEIN FREUND, SO WAR ER DEIN LEHRER!

Jeder von uns macht Erfahrungen, wo wir rasch denken: DAS hätten wir uns jetzt ersparen können. Dabei bringt uns vermeintlich „Falsches“ oder „Negatives“ um so viel weiter in unserem Leben. Wir lernen durch Erfahrungen und wir wachsen durch das Lernen.
Wir wachsen bei Werten wie Selbstvertrauen, Mut, Dankbarkeit und Respekt.
Mir hat jemand mal erzählt, dass alles, was passiert, entweder richtig oder wichtig ist. Das gedacht „Falsche“ ist also wichtig für unser weiteres Leben.
Wenn auch Ihr Tag wieder mal „Lehrer“ war, dann achten Sie besonders auf Ihren Umgang mit der jeweiligen Situation und auf Ihre Gedanken dazu, denn diese können wir immer frei entscheiden.

Was denken Sie über unsere Sprüche?

Schreiben Sie mir gerne unter: andrea@auszeitleben.at